
Kim et al., arXiv:2512.08296
Wie verhalten sich Systeme bei wachsender Agentenanzahl?
Welche Topologien funktionieren unter welchen Bedingungen?
Wo entstehen Schwachstellen und wie propagieren sie?

Identische LLMs, Prompts und Tool-Zugriffe für alle Konfigurationen
Gleiches Token- und Compute-Budget für Single- und Multi-Agent-Systeme
Dramatischer Einbruch bei sequentiellen Planungsaufgaben
Beste Performance bei parallelisierbaren Analyseaufgaben

Planung, Zustandsverwaltung und abhängige Schritte profitieren von zentraler Kontrolle
Parallelisierbare Perspektiven, komplementäre Datenquellen, unabhängige Bewertungen
Audit-Anforderungen, Compliance und Fehlerkosten erfordern kontrollierte Architekturen
Tokens für Koordination stehen nicht für eigentliche Aufgabe zur Verfügung
Weniger Kapazität für kritische Werkzeuge und externe Datenquellen
In Enterprise-Szenarien mit strikten FinOps-Vorgaben besonders kritisch

Fehlannahmen werden ohne Validierung aggregiert und verstärkt
Keine zentrale Instanz prüft Plausibilität einzelner Agenten-Outputs
Jeder weitere Agent kann Fehler einbringen oder verstärken




Zentrale Koordination ermöglicht Validierung und Fehlerkorrektur
Höhere Flexibilität, aber schwerer vorhersagbare Ergebnisse
Fehlerverstärkung wird nicht durch Koordination mitigiert
Gut koordinierte wenige Agenten übertreffen unkontrollierte viele
Kontrollinstanzen verhindern Fehlerakkumulation und garantieren Qualität
Einfachere Systeme mit klaren Schnittstellen sind robuster und wartbarer
Sequentiell vs. parallelisierbar – das bestimmt die Grundarchitektur
Zentralisierung für Robustheit oder Dezentralisierung für Exploration
Weniger Komponenten bedeuten oft bessere Wartbarkeit und geringere Fehlerquellen
Mehr Agenten = bessere Ergebnisse?